Zum Inhalt springen
KI-Automatisierung Agentur für den Mittelstand: Prozesse, die sich selbst erledigen.

KI-Automatisierung Agentur für den Mittelstand: Prozesse, die sich selbst erledigen.

Cenovio automatisiert wiederkehrende Büroabläufe mit KI: Anfragen einordnen, Angebote vorbereiten, Antworten entwerfen, Berichte zusammenstellen. Wir begleiten Mittelstand und Handwerk vom Prozess-Check bis zum laufenden Betrieb.

Was KI-Automatisierung im Mittelstand leistet

Als Agentur für KI-Automatisierung übernimmt Cenovio den ganzen Weg: einen wiederkehrenden Büroablauf aufnehmen, den Schritt darin, für den bisher jemand lesen und entscheiden musste, von einem Sprachmodell erledigen lassen und das Ergebnis mit menschlicher Freigabe an die vorhandenen Systeme übergeben. Vom Prozess-Check bis zum laufenden Piloten vergehen nach Erfahrungswerten fünf bis zehn Wochen: ein bis zwei für die Aufnahme, vier bis acht für den Piloten. Cenovio versteht sich dabei als KI-Transformationspartner für den Mittelstand, mit einem Ansprechpartner von der Auswahl des ersten Prozesses bis zum Betrieb.

Was eine KI-Automatisierungs-Agentur konkret liefert

Am Ende steht ein Ablauf, der im Alltag Vorgänge erledigt und den jemand im Haus versteht. Der Weg dahin besteht aus fünf Teilen: Prozessaufnahme, Auswahl der Fälle, Pilot, Integration in die vorhandenen Systeme, Betrieb und Kontrolle. Ein schlechter Prozess wird durch Automatisierung nur schneller schlecht, deshalb beginnt jedes Projekt bei der Aufnahme des Ablaufs.

  • Prozessaufnahme. Zwei bis vier Stunden je Ablauf, am Tisch mit denen, die ihn jeden Tag abwickeln. Über ein bis drei Abläufe zusammen ergibt sie den Prozess-Check, den bezahlten Einstieg. Ergebnis: Schritte, Ausnahmen und die Entscheidung, wo eine Regel reicht und wo ein Modell gebraucht wird.
  • Auswahl der Fälle. Für den Pilot wählen wir einen klar abgegrenzten Ablauf mit nachvollziehbarem Nutzen. Dabei zählen Häufigkeit, Fehlerfolgen, Prüfaufwand und die vorhandenen Daten. Auch ein einzelner Schritt mit geringerer Fallzahl kann ein sinnvoller Einstieg sein.
  • Pilot. Ein einzelner Prozess, zunächst mit Freigabe vor jedem Ergebnis, das nach außen geht. Am Ende steht eine Auswertung über echte Fälle: Trefferquote, Korrekturen, Zeitaufwand vorher und nachher.
  • Integration in bestehende Systeme. Postfach, Website-Formular, CRM, Warenwirtschaft oder Buchhaltung werden über geeignete Schnittstellen angebunden. Wenn es zum Ablauf passt, nutzen wir dafür Werkzeuge wie n8n. Fehlt eine fertige Schnittstelle, prüfen wir Exportmöglichkeiten, erlaubte Zugriffe und eine individuelle Anbindung. Ob und wie sich die Verbindung umsetzen lässt, hängt vom System und den verfügbaren Zugängen ab. Bei Bedarf übernehmen wir die passende Softwareentwicklung.
  • Betrieb und Kontrolle. Stichproben, Protokolle, Anpassungen bei neuen Vorlagen oder Zuständigkeiten, Modellwechsel, sobald ein günstigeres Modell dieselbe Aufgabe besser erledigt. Auf Wunsch als laufende Betreuung, sonst mit Übergabe an eine Person im Haus.

Hinter der Umsetzung steht Serhat Ay mit über zehn Jahren Marketing-Praxis und seit 2023 einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Website, Sichtbarkeit und interne Abläufe kommen aus einer Hand, was Abstimmung spart, sobald ein Ablauf am Formular, am Postfach oder am CRM der Unternehmenswebsite hängt.

Welche Abläufe Cenovio zuerst automatisiert

Fünf Abläufe stehen am Anfang, weil sie sich im Mittelstand fast überall wiederholen: Posteingang und Anfragen, Angebots- und Dokumentenvorbereitung, Kundenservice-Entwürfe, Reporting und Datenpflege. In allen fünf liest heute jemand Freitext und überträgt die Angaben von Hand.

Posteingang und Anfragen vorsortieren

Der Posteingang ist der typische Einstieg: Nachrichten aus Postfach und Website-Formular werden nach Anliegen, Dringlichkeit und Zuständigkeit verteilt und als Vorgang im CRM oder Ticketsystem angelegt. Die Kategorien stammen aus dem echten Postfach: Vor dem Aufbau werden einige hundert Nachrichten der letzten Monate auf Sonderfälle gesichtet. Unklare Fälle sammelt der Ablauf in einem eigenen Ordner für den Innendienst.

Angebots- und Dokumentenvorbereitung

Aus einer eingegangenen Anfrage entsteht ein Angebotsentwurf: Positionen aus der eigenen Leistungsliste, die passenden Textbausteine und eine Liste der Angaben, die für ein verschickbares Angebot noch fehlen. Gebaut wird der Entwurf auf den Vorlagen und Preislisten, die der Betrieb schon nutzt; Kalkulation und Versand bleiben beim Vertrieb. Auf demselben Aufbau laufen später auch Auftragsbestätigungen.

Kundenservice-Entwürfe

Wiederkehrende Kundenfragen bekommen einen Antwortentwurf aus den eigenen Unterlagen; versendet wird von Hand. An dieser Assistenzstufe zeigt sich, welche Anliegen die Unterlagen wirklich abdecken. Ein Bot, der selbst mit Kunden spricht, kann darauf folgen oder bei klar begrenzten Fragen auch der Einstieg sein, immer mit Übergabe an einen Menschen; er entsteht als Assistent auf eigenen Daten bei der KI-Agentur.

Reporting

Zahlen aus Buchhaltung, CRM oder Werbekonten werden zeitgesteuert zusammengezogen, in die gewohnte Tabelle geschrieben und mit einem Kommentarentwurf zu den Abweichungen versehen. Am ersten Werktag des Monats liegt der Entwurf bei der Geschäftsleitung.

Datenpflege

Ein Abgleich zwischen CRM, Buchhaltung und Newsletter-Tool findet Datensätze, die dieselbe Firma in drei Schreibweisen führen, und legt Vorschläge zur Zusammenführung vor. Zusammengeführt wird nichts ohne Bestätigung durch einen Menschen. Häufig wird die Datenpflege der zweite Prozess, weil der erste zeigt, wo die Stammdaten haken.

KI-Automatisierung oder klassische Workflow-Automatisierung: wann welche?

Feste Wenn-dann-Regeln sind günstiger und verlässlicher, solange die Eingabe ein erwartetes Format hat: Formular abgeschickt, Datensatz angelegt, Mail verschickt. Ein Sprachmodell lohnt dort, wo bisher jemand eine E-Mail, ein PDF oder eine Notiz lesen musste, um zu entscheiden, was damit passiert. Cenovio baut deshalb gemischt und hält den Modellanteil klein, weil das die laufenden Kosten drückt und den Ablauf prüfbar hält. Wo die Grenze zwischen beiden Verfahren verläuft, führt der Leitfaden zur KI-Automatisierung im Unternehmen aus.

Woran sich ein geeigneter Prozess erkennen lässt

Geprüft wird, wie häufig ein Ablauf vorkommt, wie stark die Eingaben variieren und welche Daten vorliegen. Das Ergebnis muss sich mit angemessenem Aufwand prüfen lassen; je größer die möglichen Fehlerfolgen, desto genauer werden Kontrollen und Freigaben festgelegt. Bei geringer Fallzahl kann ein einzelner Schritt sinnvoll sein, zum Beispiel das Auslesen eingehender Lieferscheine. Für strukturierte Eingaben reicht häufig eine regelbasierte Automatisierung, und unsaubere Stammdaten werden vor der Automatisierung bereinigt.

Wie ein Projekt startet und wie lange es dauert

Der Einstieg ist ein kostenloses Erstgespräch: Welche Abläufe kosten am meisten Zeit, welche Systeme sind im Einsatz, wer würde die Ergebnisse prüfen. Danach folgt der Prozess-Check über ein bis drei Abläufe, ein bis zwei Wochen; am Ende steht eine Empfehlung, welcher Prozess in den Pilot geht, oder die Aussage, dass sich derzeit keiner trägt. Die Dauer des Pilots hängt von Daten, Anbindungen und Freigaben ab und wird nach dem Prozess-Check festgelegt. Der Ausbau auf weitere Prozesse folgt in Etappen über zwei bis sechs Monate, jede erst, wenn die vorherige über echte Fälle getragen hat.

In den Pilot geht immer ein einzelner, klar abgegrenzter Prozess. Automatisierungsprojekte scheitern am häufigsten an einem Ablauf, den vorher niemand vollständig beschreiben kann, an Stammdaten, die so uneinheitlich sind, dass keine Zuordnung darauf aufsetzt, an fehlenden Freigaberegeln, unter denen falsche Ergebnisse unbemerkt weiterlaufen, und an einem Werkzeug, das vor dem Prozess feststand. Der Prozess-Check legt diese Punkte offen, bevor Geld in einen Pilot fließt. Welche KI-Themen im Haus überhaupt anstehen und in welcher Reihenfolge, klärt die KI-Beratung.

Welche Kostenposten anfallen

Die Kosten teilen sich in den einmaligen Aufbau und laufende Posten; der Schwerpunkt liegt fast immer beim Aufbau.

  • Prozess-Check mit Bewertung von ein bis drei Abläufen, einmalig.
  • Pilot für einen einzelnen Prozess, einmalig.
  • Rollout über mehrere Prozesse mit Anbindung an CRM oder Warenwirtschaft, einmalig.
  • Modellkosten, abhängig von der Zahl der Vorgänge, meist der kleinste laufende Posten.
  • Plattform oder Hosting, monatlich.
  • Betreuung durch einen Dienstleister, monatlich; bleibt sie im Haus, fällt sie als Arbeitszeit an.

Einfache Abläufe auf einer No-Code-Plattform brauchen deutlich weniger Aufbau als eine Individualentwicklung mit mehreren Schnittstellen. Wir arbeiten mit Paketen als Rahmen; den Preis für Pilot und Rollout nennen wir nach dem Prozess-Check als festen Rahmen, weil vorher niemand weiß, wie viele Schnittstellen und Sonderfälle der Ablauf hat. Welche Größen darüber entscheiden, ob sich ein Pilot trägt, erklärt der Leitfaden.

Datenschutz, Freigaben und Grenzen

Sobald E-Mails oder Kundendaten durch ein Modell laufen, werden personenbezogene Daten verarbeitet. Vor dem Aufbau werden deshalb Zweck, Rechtsgrundlage und Datenminimierung festgelegt und mit jedem Anbieter, der dabei Daten im Auftrag verarbeitet, ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. An das Modell gehen nur die Felder, die der jeweilige Schritt braucht. Für das Hosting stehen mehrere Wege offen, vom EU-Rechenzentrum mit vertraglich ausgeschlossener Speicherung der Eingaben bis zum offenen Modell auf eigener Infrastruktur; die Auswahl richtet sich nach der Sensibilität der Daten und gehört in den Prozess-Check.

Freigaben durch Menschen gehören zu jedem Aufbau: im Pilot vor jedem Ergebnis, im Betrieb für alles, was der Ablauf als unsicher markiert. Jede Aktion wird protokolliert, der manuelle Weg bleibt offen.

Kündigungen, Bewerberauswahl, Kredit- und Bonitätsentscheidungen und Zahlungsfreigaben haben schwere Folgen für Einzelne; diese Entscheidungen trifft in jedem Ablauf ein Mensch. Beschwerden mit Schärfe im Ton legt der Ablauf lediglich ganz oben auf den Stapel, geschrieben wird die Antwort von Hand.

Dazu kommt die KI-Verordnung der EU, die seit 2024 mit gestaffelten Fristen gilt. Welche Pflichten bei Büro-Automatisierungen wie Posteingang, Entwürfen und Reporting gelten, hängt vom konkreten Einsatz ab: Bei einem Chatbot muss die Interaktion mit KI erkennbar sein, soweit sie nicht ohnehin offensichtlich ist (Art. 50 Abs. 1). Für KI-generierte Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren, können Offenlegungspflichten gelten; die Ausnahme verlangt menschliche Überprüfung oder redaktionelle Kontrolle und die Übernahme redaktioneller Verantwortung (Art. 50 Abs. 4). Für Hochrisiko-KI, etwa bei Personalauswahl oder Kreditvergabe, gelten zusätzliche Anforderungen (Anhang III). Cenovio berücksichtigt diese Pflichten beim Aufbau, ersetzt damit aber keine juristische Prüfung des konkreten Vorhabens.

Für welche Unternehmen sich der Einstieg lohnt

Wie groß der Einstieg ausfällt, hängt an der Zahl der Vorgänge. Viele Vorgänge kommen dort zusammen, wo ein Büro die Anfragen, Angebote und Rechnungen eines Betriebs bündelt. Ebenso im Handwerk mit Innendienst, wo täglich Lieferscheine und Terminwünsche eingehen, und bei B2B-Dienstleistern, deren Vertrieb aus Anfragen und Angeboten besteht.

Cenovio übernimmt auch kleinere Projekte, etwa einen einzelnen Ablauf, der eingehende Anfragen vorsortiert und als Vorgang anlegt. Auch wo Vorgänge heute in Tabellen, Postfächern oder Dateiablagen geführt werden, lässt sich automatisieren. Der Prozess-Check zeigt, was mit den vorhandenen Werkzeugen geht und wo eine zusätzliche Lösung gebraucht wird; deren Auswahl gehört bei Bedarf zur KI-Beratung.

FAQ

Häufige Fragen.

Meist nicht. Automatisiert wird die Routine: sortieren, abtippen, zusammenstellen, nachfassen. Entscheidungen, Freigaben und Kundengespräche bleiben bei den Menschen.

Von vier Dingen: wie viele Systeme angebunden werden und ob sie Schnittstellen mitbringen, wie sauber die Stammdaten sind, wie viele Sonderfälle es gibt und ob Betreuung dazugehört.

Nach dem Erstgespräch vergehen ein bis zwei Wochen für den Prozess-Check; den Zeitrahmen für den Pilot legen wir danach fest. Länger dauert es, wo Stammdaten erst bereinigt oder Anbindungen an ältere Fachanwendungen gebaut werden müssen.

Ja. Freigabeschritte, Protokolle und der jederzeit mögliche Rückweg auf den manuellen Ablauf gehören zum Aufbau; die Stichproben zieht danach eine benannte Person im Betrieb.

Mit dem Ablauf, den das Erstgespräch als Erstes zutage fördert, wenn die Frage lautet, was am meisten Zeit frisst. Das ist meistens der Posteingang, in Betrieben mit starkem Angebotsgeschäft die Angebotsvorbereitung.

Postfächer, Website-Formulare, gängige CRM-, Buchhaltungs- und Warenwirtschaftssysteme mit Schnittstelle sowie Tabellen und Cloud-Ablagen. Welche davon im Projekt angebunden werden, hält der Prozess-Check je System fest: ob eine Schnittstelle vorhanden ist und wo eine eigene Anbindung gebaut werden muss.

Die KI-Beratung klärt vorab, wo KI im Unternehmen lohnt und in welcher Reihenfolge. KI-Automatisierung setzt einzelne Abläufe um, die ohne Zutun starten, sobald ein Vorgang eingeht, und in einem System enden. Generative AI baut Assistenten und Chatbots für den Dialog mit Menschen.

Ja. Konten, Zugänge und Dokumentation liegen beim Unternehmen, die Einarbeitung der zuständigen Person gehört zum Projekt. Wer Kontrolle, Anpassungen und Modellwechsel intern übernimmt, plant dafür laufend Arbeitszeit ein.

Welcher Prozess frisst die meiste Zeit?