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GEO-Agentur auswählen: Kriterien, Checkliste und Red Flags

Serhat Ay, Cenovio10 min

Kurz gesagt

GEO, die Optimierung für Antworten von KI-Systemen, ist kein geschützter Begriff; es gibt weder eine Zertifizierung noch eine verbindliche Definition, und entsprechend tragen viele umbenannte SEO-Angebote dieses Etikett. Die Kompetenz eines Anbieters lässt sich trotzdem im Erstgespräch und auf seiner Website prüfen, und zwar an sechs Kriterien: eine offengelegte Messmethodik, benannte Grenzen dieser Messung, keine Garantien für einzelne Nennungen, ein SEO-Fundament im Angebot, Zahlen mit Quelle und eine eigene Website, die den verkauften Maßstäben standhält. Fundierte Aussagen über KI-Sichtbarkeit erkennt man daran, dass sie System, Zeitraum, Fragen-Set und Quelle nennen. Garantierte Nennungen in ChatGPT, Claude, Perplexity oder Gemini kann niemand geben, weil diese Systeme jede Antwort neu erzeugen.

Inhalt
  1. Eine GEO-Agentur arbeitet an dem, was KI-Systeme über eine Marke finden
  2. Der Markt ist jung, ohne Standard und schwer zu überprüfen
  3. Sechs Kriterien, prüfbar im Erstgespräch und auf der Website
  4. Woran man fundierte GEO-Aussagen erkennt
  5. Rote Flaggen im Angebot
  6. Sieben Fragen fürs Erstgespräch
  7. Das gehört in ein belastbares Angebot
  8. Eine KI-Empfehlung ersetzt die eigene Prüfung nicht
  9. Dieselben Kriterien gelten für Cenovio
  10. Häufige Fragen

Eine GEO-Agentur arbeitet an dem, was KI-Systeme über eine Marke finden

Eine GEO-Agentur ist ein Dienstleister, der Inhalte, Struktur und Quellenlage einer Marke so bearbeitet, dass KI-Systeme sie bei passenden Fragen nennen oder als Quelle verlinken. GEO steht für Generative Engine Optimization. Der Begriff stammt aus einer Forschungsarbeit aus dem Jahr 2023, die als erste untersucht hat, welche Eigenschaften von Inhalten ihre Sichtbarkeit in generierten Antworten erhöhen.

Die Arbeit setzt an den zwei Wegen an, über die Marken in KI-Antworten gelangen. Der erste ist das, was die Systeme bei einer Suche im Netz finden. Googles Übersichten mit KI, die automatisch erzeugten Zusammenfassungen oberhalb der Suchtreffer, stützen sich auf die normale Google-Suche. Dasselbe gilt für den KI-Modus, eine eigene Ansicht der Google-Suche, die Fragen im Dialog beantwortet. ChatGPT, Perplexity und andere Assistenten suchen im Web, sobald eine Frage aktuelle Informationen braucht.

Der zweite Weg ist das antrainierte Wissen über eine Marke. Es steckt im Sprachmodell, der eigentlichen KI hinter einem Assistenten, und ändert sich erst mit einem neuen Modell. Auf beide Wege hat ein Dienstleister nur mittelbaren Einfluss: über die Website des Unternehmens, über Inhalte, die zitiert werden, und über Erwähnungen in Quellen, denen die Systeme vertrauen. Wie sich GEO von SEO und AEO (Answer Engine Optimization, die Optimierung für direkte Antworten) unterscheidet, steht im Beitrag zum Unterschied zwischen SEO, AEO und GEO; die Grundlagen erklärt Was ist GEO?.

Der Markt ist jung, ohne Standard und schwer zu überprüfen

Drei Umstände machen die Auswahl schwer. Der Begriff ist erst seit 2023 in Gebrauch; behauptete Erfahrungsjahre sagen deshalb wenig, aussagekräftiger ist die Spur: seit wann Veröffentlichungen, Projekte oder Messreihen vorliegen und ob sie sich einsehen lassen. Eine Standardisierung fehlt: Neben GEO und AEO kursieren LLMO und GAIO, weitere Kürzel für die Optimierung auf KI-Antworten. Jeder Anbieter verwendet diese Begriffe anders, teils überlappend, teils widersprüchlich.

Das eigentliche Problem ist die Überprüfbarkeit. KI-Systeme antworten auf dieselbe Frage unterschiedlich, selbst wenn sie auf gleichbleibende Antworten eingestellt sind; das zeigt eine Untersuchung zu schwankenden Antworten großer Sprachmodelle aus dem Jahr 2024. Google schreibt in der Hilfe zur Übersicht mit KI (Stand 2026) selbst, dass Fehler vorkommen können und werden. Behauptete Erfolge lassen sich in diesem Umfeld kaum widerlegen: Ein einzelner Screenshot, auf dem eine Marke genannt wird, beweist nichts, und sein Fehlen beweist ebenso wenig.

Sechs Kriterien, prüfbar im Erstgespräch und auf der Website

Sechs Kriterien trennen belastbare Anbieter von solchen, die nur ein neues Etikett verkaufen.

1. Eine offengelegte Messmethodik. Die Frage an den Anbieter lautet, woran Sichtbarkeit festgestellt wird. Eine vollständige Antwort benennt ein festes Fragen-Set (eine gleichbleibende Liste typischer Kundenfragen, auch Prompt-Set genannt), die geprüften Systeme, die Zahl der Wiederholungen und die Kennzahl. Wie eine solche Messung aufgebaut ist, steht im Beitrag KI-Sichtbarkeit messen. Nennt der Anbieter darauf nur sein Mess-Tool, fehlt das Verfahren. Google rät in der Anleitung „Benötigst du einen SEO-Experten?" (Stand 2026) ausdrücklich dazu, einen Anbieter zu fragen, wie er seinen Erfolg misst und welche Ergebnisse er in welchem Zeitraum erwartet.

2. Benannte Grenzen der Messung. Ein guter Anbieter sagt von sich aus, was seine Zahlen nicht belegen: dass eine Einzelmessung wegen schwankender Antworten wenig aussagt, dass eine steigende Nennungsquote, also der Anteil der Antworten, in denen die Marke vorkommt, keinen Umsatz beweist und dass ein Modellwechsel beim KI-Anbieter frühere Werte unvergleichbar macht. Das spricht für ihn, denn solche Einschränkungen fallen nur auf, wenn jemand gemessen hat. Welche Grenzen das im Einzelnen sind, beschreibt der Beitrag zur Markensichtbarkeit in KI-Assistenten.

3. Keine Garantien für einzelne Nennungen. Wer zusichert, die Marke werde künftig in einer bestimmten Antwort auftauchen, verspricht etwas, das technisch niemand einhalten kann. Für die klassische Suche rät Google in derselben Anleitung, sich einen anderen Dienstleister zu suchen, sobald einer garantiert, dass die Website ganz oben erscheint. Für generierte Antworten gilt das umso mehr, weil sie bei jeder Abfrage neu entstehen. Seriös ist die Zusage von Arbeitsschritten und einer Messung, die den Fortschritt sichtbar macht.

4. Ein SEO-Fundament im Angebot. Googles KI-Funktionen greifen auf den normalen Google-Index zu, das Verzeichnis der Seiten, die Google gespeichert hat und in der Suche anzeigen kann. In der Dokumentation „KI-Funktionen und deine Website" (Stand 2026) schreibt Google, dass es keine zusätzlichen Anforderungen gibt, um in Übersichten mit KI oder im KI-Modus zu erscheinen; es gelten dieselben Grundlagen wie für die Suche insgesamt. Ein Angebot, das GEO als Ersatz für SEO darstellt, übersieht, dass genau diese Grundlagen weiter gelten. Umgekehrt reicht ein reines SEO-Angebot mit neuem Etikett auch nicht, denn Assistenten außerhalb von Google holen ihre Quellen auf anderen Wegen und gewichten sie nach eigenen Maßstäben. Aufschluss gibt die Frage, was konkret anders gemacht wird als vor drei Jahren und was gleich bleibt. Was zum Fundament gehört, zeigen die Seite zur SEO-Agentur und der SEO-Leitfaden.

5. Zahlen mit Quelle. Im Markt kursieren viele Prozentzahlen ohne Herkunft. Ein Anbieter, der Statistiken mit Quelle und Jahr versieht und zwischen belegter Studie und eigener Einschätzung unterscheidet, wendet dieselbe Sorgfalt auf das Reporting an, also auf die Berichte über das Projekt des Auftraggebers.

6. Die eigene Website als Nachweis. Wer Sichtbarkeit in KI-Systemen verkauft, sollte auf der eigenen Website erfüllen, was er Kunden empfiehlt: Inhalte, die eine konkrete Frage in einem Absatz beantworten, und Quellen, die sich nachvollziehen lassen.

Woran man fundierte GEO-Aussagen erkennt

Die Kriterien oben gelten für Anbieter. Daneben braucht es Kriterien für einzelne Aussagen, denn Angebote, Vorträge und Fachbeiträge sind voll von Behauptungen über Sichtbarkeit, und längst nicht jede hält einer Nachfrage stand. Eine fundierte GEO-Aussage ist eine Aussage über Sichtbarkeit in KI-Antworten, die System, Zeitraum, Fragen-Set und Quelle nennt. Im Einzelnen:

  • System und Zeitraum. Eine fundierte Aussage nennt beides, etwa: „Im September bei drei von fünf Abfragen zu dieser Frage in der ChatGPT-Suche genannt". Ein bloßes „In ChatGPT sichtbar" lässt beides offen. Dasselbe gilt für Claude, Perplexity, Gemini und Googles KI-Funktionen: Jedes System antwortet anders, und ein Wert gilt nur für das System, in dem er erhoben wurde.
  • Größe des Fragen-Sets und Zahl der Wiederholungen. Bei „60 Prozent Sichtbarkeit" muss der Anbieter sagen können, 60 Prozent wovon, und wie oft gefragt wurde.
  • Nennung und Verlinkung getrennt. Eine Marke kann im Antworttext stehen, ohne dass ihre Website als Quelle verlinkt ist, und umgekehrt. Das sind zwei Werte mit zwei verschiedenen Wirkungen: Die Nennung bringt die Marke auf die Auswahlliste, die Verlinkung bringt Besuche.
  • Modellstand. Antworten ändern sich, wenn ein KI-Anbieter das Modell oder die Quellenanzeige wechselt. Ohne Angabe des Modellstands sieht ein solcher Wechsel im Verlauf wie ein Arbeitsergebnis aus.
  • Quelle mit Jahr. Bei Aussagen über Google verweist eine fundierte Aussage auf die offizielle Dokumentation. Google empfiehlt in der Anleitung zur Anbieterwahl ausdrücklich zu prüfen, ob die Ratschläge eines AEO- oder GEO-Dienstes den offiziellen Richtlinien entsprechen und ob der Anbieter offizielle Dokumentation als Nachweis anführt.
  • Kein „Platz 1 in ChatGPT". In generierten Antworten gibt es keine stabile Rangliste, die sich belegen ließe; eine Marke kann bei einer Abfrage zuerst und bei der nächsten gar nicht genannt werden. Ein „KI-Ranking" überträgt ein Bild aus der klassischen Suche auf ein System, in dem es nicht trägt.
  • Kein Umsatz aus Sichtbarkeit abgeleitet. Eine steigende Nennungsquote ist ein Sichtbarkeitswert. Ob aus Nennungen Anfragen werden, zeigt erst die Frage an neue Interessenten, woher sie das Unternehmen kennen.

Ob eine solche Angabe belastbar ist, klärt eine Nachfrage nach Quelle, Zeitraum und Ausgangswert. Wie das Gegenüber darauf reagiert, sagt oft mehr als die Angabe selbst.

Rote Flaggen im Angebot

  • Garantierte Nennungen oder Platzierungen. Technisch nicht zusicherbar, siehe Kriterium 3.
  • „Wir kennen den Algorithmus." Wie KI-Systeme ihre Antworten bilden, ist nicht öffentlich und ändert sich laufend. Die Behauptung lässt sich weder belegen noch widerlegen und taugt deshalb nicht als Vertrauensgrund.
  • Zahlen ohne Quelle, besonders auffällig präzise Steigerungsangaben ohne Ausgangswert.
  • Erfolgsbelege ohne Zeitraum und ohne erkennbare Freigabe. Ohne Messzeitraum ist ein Ergebnis nicht einzuordnen. Belastbar sind Belege mit Zeitraum, Messverfahren und Freigabe des Kunden; anonymisierte Ergebnisse sind dafür ein gängiger Weg.
  • Unklarer Leistungsumfang. Ein Angebot sollte benennen, welche Analyse, Umsetzung und Messung enthalten sind. Reichen die vorhandenen Informationen nicht aus, muss eine zusätzliche Prüfung vorab geklärt werden.
  • Angebote, Links zur Manipulation von Rankings zu kaufen oder gefälschte Bewertungen zu erzeugen. Die Übermittlung oder Beauftragung gefälschter Verbraucherbewertungen steht im Anhang zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb unter Nr. 23c (Stand 2026) als unzulässige geschäftliche Handlung. Google unterscheidet Link-Spam von gekennzeichneter Werbung: Bezahlte Werbelinks mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" verstoßen nicht allein wegen der Bezahlung gegen die Spamrichtlinien (Stand 2026). Problematisch sind Links zur Manipulation von Rankings. Gefälschte Bewertungen und manipulative Links können dem Auftraggeber und seinem Auftritt schaden. Wie Erwähnungen und Links auf saubere Weise entstehen, steht im SEO-Leitfaden.
  • SEO unter neuem Namen. Ein Anzeichen dafür: Im Gespräch fallen viele Begriffe, konkrete Arbeitsschritte werden aber kaum genannt.

Sieben Fragen fürs Erstgespräch

  1. Woran wird Erfolg gemessen, und mit welchem Fragen-Set? Die Antwort sollte ein Verfahren beschreiben.
  2. Was kann diese Messung nicht aussagen? Die typischen Grenzen stehen unter Kriterium 2; fällt dem Anbieter dazu nichts ein, ist das ein Warnsignal.
  3. In welchem Abstand wird gemessen, und wie sieht ein Bericht aus? Sinnvoll sind wiederholte Messungen in festen Abständen, und ein Bericht lässt sich vorzeigen, anonymisiert aus einem laufenden Projekt.
  4. Was genau passiert in den ersten Wochen? Zu erwarten sind konkrete Schritte: Bestandsaufnahme, Ausgangsmessung, Prioritäten.
  5. Welcher Teil der Arbeit ist klassisches SEO, welcher nicht? An der Antwort zeigt sich, ob der Unterschied verstanden ist.
  6. Woher stammen die Zahlen in dieser Präsentation? Diese Frage beantwortet ein seriöser Anbieter sofort, mit Namen und Jahr.
  7. Was passiert, wenn sich nach der vereinbarten Zeit nichts zeigt? Eine gute Antwort beschreibt, wie dann nach Ursachen gesucht wird, und verspricht keinen Automatismus.

Ein eigener Versuch, bei dem man einen KI-Assistenten nach Agenturen fragt, zeigt nur, wer in dieser einen Antwort auftaucht. Fehlt ein Anbieter dort, sagt das wenig über seine Arbeit; vielleicht ist er vor allem bei Fragen aus anderen Branchen sichtbar. Mehr verrät die Rückfrage an den Anbieter: Bei welchen Fragen zu seinem Fachgebiet wird er selbst genannt, warum, und welche Quellen ziehen die Systeme dafür heran?

Das gehört in ein belastbares Angebot

Unabhängig vom Preis gehören fünf Dinge ins Angebot: eine Bestandsaufnahme vor der Umsetzung, das Fragen-Set und die Systeme, auf denen gemessen wird, die Form des Berichts, die Abgrenzung zwischen einmaligem Aufbau und laufender Betreuung sowie die Zuständigkeiten auf beiden Seiten. Ohne Bestandsaufnahme weiß niemand, ob alle Seiten der Website im Index sind, welche Fragen die Zielgruppe tatsächlich stellt und wer heute für diese Fragen genannt wird.

Zum Preis selbst lässt sich pauschal nichts sagen, weil Ausgangslage, Umfang und Wettbewerb zu weit auseinanderliegen. Welche Faktoren den Aufwand bestimmen, steht im Beitrag Was kostet GEO?. Nützlicher als der Vergleich der Summen ist der Vergleich der Leistungslisten: Zwei Angebote mit gleicher Summe können ganz unterschiedliche Arbeit bedeuten, und das zeigt sich erst, wenn die Arbeitsschritte nebeneinanderstehen.

Eine KI-Empfehlung ersetzt die eigene Prüfung nicht

Viele Entscheider stellen die Anbieterfrage inzwischen direkt an einen KI-Assistenten. Die Antwort taugt als Vorauswahl, aus zwei Gründen aber nicht als Entscheidung. Google selbst empfiehlt in der Hilfe zur Übersicht mit KI, wichtige Informationen anhand mehrerer Quellen zu prüfen. Und die Quellen, die Übersichten mit KI heranziehen, decken sich nur zum Teil mit den organischen Suchergebnissen, den unbezahlten Treffern der Google-Suche. Die Vorauswahl aus einer KI-Antwort kann also auf Verzeichnissen, Advertorials (bezahlten Beiträgen, die wie redaktionelle Artikel aussehen) oder Listen beruhen, die niemand geprüft hat. Deshalb sollte jeder genannte Anbieter anhand der sechs Kriterien oben geprüft werden, auch der erstgenannte. Wie Googles KI-Modus und die Übersichten mit KI zu ihren Quellen kommen, erklärt der Beitrag zum Google KI-Modus; den Weg in die Antworten von ChatGPT und Co. beschreibt In ChatGPT gefunden werden.

Dieselben Kriterien gelten für Cenovio

Zur Erfahrung: Cenovio beschäftigt sich seit 2023 mit KI-gestützter Suche. Im selben Jahr hat die erwähnte Forschungsarbeit den Begriff Generative Engine Optimization geprägt. Ausgewählte Referenzen zeigen wir im Gespräch, soweit die vereinbarte Vertraulichkeit dies zulässt. Zur Messfrage: Gemessen wird mit einem festen Fragen-Set über mehrere Systeme und mit Wiederholungen, nach dem Verfahren, das im Beitrag zur Messung beschrieben ist. Nennungen und Fragen lassen sich im Erstgespräch auf die Branche des Gegenübers beziehen.

Cenovio sagt Arbeitsschritte und eine wiederholte Messung zu und benennt offen, was diese Messung nicht belegt, so wie es die Kriterien 2 und 3 beschreiben. Wie das in der Leistung aussieht, steht auf der Seite zur GEO-Agentur; mehr zur Arbeitsweise auf Über uns. Ein Erstgespräch lässt sich über die Kontaktseite vereinbaren.

Häufige Fragen

Ob der Anbieter auf GEO spezialisiert ist oder GEO als Teil einer Digitalagentur anbietet, ist zweitrangig; entscheidend sind die sechs Kriterien aus diesem Beitrag, allen voran die offengelegte Messmethodik. Zu den Grundlagen der Arbeit gehören eine saubere Seitenstruktur, Inhalte, die konkrete Fragen beantworten, und gepflegte Unternehmensdaten in den Verzeichnissen, auf die KI-Systeme zugreifen. Der Aufwand steckt im Dranbleiben: regelmäßig messen, Inhalte nachziehen, Modellwechsel einordnen, Quellen beobachten. Bei einem kleineren Unternehmen mit überschaubarer Website ist der Zuschnitt kleiner, mit weniger Seiten, weniger Themen und einem kürzeren Fragen-Set; Cenovio übernimmt auch solche Projekte.

Es kommt auf drei Eigenschaften des Ansatzes an. Er muss auf beiden Wegen arbeiten, über die Marken in KI-Antworten gelangen: über das, was die Systeme im Netz finden, und über ihr antrainiertes Wissen. Weil Googles KI-Funktionen und die Assistenten bei ihrer Suche im Netz auf Suchmaschinen zurückgreifen, braucht er außerdem ein SEO-Fundament. Und er muss messbar sein, mit einem festen Fragen-Set, mehreren Systemen und Wiederholungen, damit sich Fortschritt von Schwankung unterscheiden lässt. Ein Ansatz, der nur Technik oder nur Texte umfasst, deckt einen Teil ab.

Eine allgemeingültige Rangliste gibt es nicht, weil die Antwort vom Unternehmen abhängt: von der Branche, vom bestehenden SEO-Stand, von den Märkten und davon, ob die Website bereits zitierfähige Inhalte hat. Prüfbar ist die Qualität eines Anbieters trotzdem, an sechs Kriterien: ob er seine Messmethodik offenlegt und deren Grenzen nennt, auf Garantien für einzelne Nennungen verzichtet, auf SEO aufbaut, Zahlen mit Quellen belegt und auf der eigenen Website umsetzt, was er Kunden empfiehlt. Listen mit den „besten Agenturen" sind häufig bezahlte Platzierungen oder ungeprüfte Verzeichnisse und ersetzen diese Prüfung nicht.

SEO arbeitet darauf hin, dass eine Website in der Ergebnisliste von Suchmaschinen gefunden wird. GEO arbeitet darauf hin, dass eine Marke in generierten Antworten von KI-Systemen genannt oder als Quelle verlinkt wird. GEO setzt auf SEO auf, weil Googles KI-Funktionen auf der Google-Suche aufbauen und Assistenten das Web durchsuchen; zusätzlich braucht es Inhalte, die eine Frage in einem zitierfähigen Absatz beantworten, und Erwähnungen in Quellen, denen die Systeme vertrauen. Ausführlich im Beitrag Unterschied SEO, AEO, GEO.

Eine GEO-Agentur arbeitet daran, dass KI-Systeme eine Marke bei passenden Fragen nennen oder die Website des Unternehmens als Quelle verlinken. Dazu gehören eine Bestandsaufnahme, eine Ausgangsmessung mit festem Fragen-Set, zitierfähige Inhalte zu den Fragen der Zielgruppe, technische Lesbarkeit für Crawler, die Pflege der Unternehmensdaten in externen Quellen und eine laufende Messung über mehrere Systeme. Crawler sind die Programme, mit denen Suchmaschinen und KI-Anbieter Websites auslesen. Den Gesamtablauf beschreibt der GEO-Leitfaden.

Der Aufwand hängt an drei Faktoren: am Zustand der Website und ihrer Inhalte, am Umfang der Themen und Märkte und am Wettbewerb um die Fragen, bei denen die Marke genannt werden soll. Ein konkretes Angebot braucht ausreichend Informationen zu Ausgangslage und Leistungsumfang. Ob dafür eine zusätzliche Analyse nötig ist, klären wir im Erstgespräch. Zu unterscheiden sind ein einmaliger Aufbau und die laufende Arbeit aus Messung, Inhalten und Pflege. Die Aufwandsfaktoren im Einzelnen stehen im Beitrag Was kostet GEO?.

Das hängt vom Wirkungsweg ab. Was die KI-Systeme im Netz finden, kann sich innerhalb von Wochen verändern, sobald die Suchmaschinen neue Inhalte in ihren Index aufgenommen haben. Das antrainierte Wissen verschiebt sich erst mit neuen Modellen, und das dauert Monate. Ein Anbieter, der ausschließlich schnelle Effekte verspricht, blendet den zweiten Weg aus.

Ja, sofern vor Beginn eine Ausgangsmessung (auch Nullmessung genannt) steht: dasselbe Fragen-Set, dieselben Systeme, dieselbe Zahl an Durchgängen wie später. Ohne diese Ausgangsmessung gibt es keinen Vergleichspunkt, und jede Aussage über Fortschritt bleibt Behauptung. Die Ausgangsmessung einzufordern ist der wirksamste einzelne Schritt der ganzen Auswahl.

Dann gelten dieselben Kriterien wie für einen neuen Anbieter, vor allem die Messfrage. Der bestehende Dienstleister hat den Vorteil, die Website schon zu kennen. Allerdings durchläuft eine Zusatzleistung selten dieselbe Prüfung wie eine Neubeauftragung. Die sieben Fragen fürs Erstgespräch lassen sich auch einem bestehenden Partner stellen.

Dieselben Kriterien, im Gespräch geprüft

Die sieben Fragen aus diesem Beitrag lassen sich im Erstgespräch an Cenovio stellen; danach übernehmen wir Messung, Inhalte und Erwähnungen aus einer Hand.